Genius Loci
Der Geist des Ortes

 
 

OBEN
Gebirge

Himalaya und Karakorum

»Mein Herz jubelt, und immer wieder saugen sich meine Blicke an den schneeig gleißenden Kristallpalästen fest, bis wir eintauchen in die düsteren Schatten der Vorberge und die Fahrt in Siliguri, am Nordrand der großen Ebene, endet. Endlich der Himalaya!«
Ernst Schäfer
Über den Himalaya ins Land der Götter(1938)

"SCHNEEWOHNSTÄTTE" - so laut die Übersetzung des Wortes Himalaya aus dem indischen Sanskrit, das sich aus den Worten Hima und Alaya zusammensetzt. . Nach dem Glauben der Buddhisten und Hindus, sind in diesem ungewöhnlichen Naturraum nicht nur die hohen, eisgepanzerten

Gipfel die Wohnstätten der Götter, auch Seen und Flüsse sind Orte der Verehrung und Wallfahrt. . Der Überlieferung nach, siedelten die Götter vor dem ersten Auftreten des Menschen auf den Gipfeln .

Mit seinen rund drei Millionen Quadratkilometern umfaßt dieser Landschaftsraum eine Landmasse fast subkontinentalen Ausmaßes. Zu ihm gehören nicht nur die hohen Gebirgsmassive im Zentral-Himalaya, sondern auch Tibet mit seinen zahllosen Gipfeln über 6000 Meter.
Der Himalaya hat eine Ost-West-Ausdehnung von rund 3000 Kilometern und eine Nord-Süd-Erstreckung (ohne Tibet) bis zu 400 Kilometern. Er umfaßt die Staaten Indien, Nepal, Buthan, Pakistan sowie China (Tibet). Räumlich eng Nebeneinander liegen vergletscherte Hochgebirgsregionen, trockene Hochtäler und subtropischer Urwald.

Der Himalaya spannt einen Bogen vom 7755 Meter hohen Namcha Barwa im Osten über den 8125 Meter hohen Nanga Parbat, bis zu den Flüssen Gilgit und Ishkumman im Westen.

Im westlichen Himalaya befinden sich die restlichen zehn Berge über 8000 Meter, wobei der Mount Everest oder Chomolangma, mit 8850 Meter der höchste Berg der Welt ist. Ebeso wie im Karakorum, liegen auch hier auf engem Raum sehr hohe Gebirgsketten. Hier gibt es auch die tiefsten Täler. Ein Beispiel dafür ist das Talbecken von von Pokhara, 900 Meter hoch gelegen mit dem jäh auf 8091 Meter aufsteigenden Ananapurnamassiv.

Himalaya

EINFÜHRUNG

- Schöpfungsmythen

- Geographie

- Entstehung

- Bergsteigen

- Buddhismus

- Bön

- Bön 1

- Hinduismus

- Islam

Alpen

EINFUHRUNG

-Tourismuslandschaften

- Berglandschaften

- Alpenkonvention

 

 

Schöpfungsmythen

 

Unzählige grösstenteils authochtone Mythen beschreiben den Himalaya als Sitz der Geister und Ahnen und Meditationsort zahlreicher Heiligen und Yogis. Ebenso stellt sich die Entstehung eines solchen Gebirges als nicht profan naturwissenschaftlich dar obwohl der mythologische Ansatz wissenschaftlich ist, berichten doch die Schöpfungsmythen der Tibeter, dass ihr "Schneeland" einst aus dem Wasser aufstieg.
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Entstehung des Himalaya Entstehung

   

Es begann alles vor ca. zwei Milliarden Jahren: Der Urkontinent »Pangäa« zerbarst in zwei Teile, den Urkontinenten »Gondwana«, zu dem der indische Subkontinent gehörte und »Laurasien« mit dem zugehörigen Eurasien, dazwischen lag ein riesiges Meer, das »Tethysmeer«.
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Geographie Geographie

   

Der Himalaya spannt einen Bogen vom 7755 Meter hohen Namcha Barwa im Osten über den 8125 Meter hohen Nanga Parbat, bis zu den Flüssen Gilgit und Ishkumman im Westen.
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Bergsteigen Bergsteigen

   

Der Himalaya weist die höchsten Berge auf unserem Planeten auf. Alle vierzehn 8000 finden wir hier, desweiteren eine grosse Anzahl von Bergen über 7000 und 6000 Meter.
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Buddhismus Buddhismus

   

Der Buddhismus verbreitete sich im Himalaya in Form des Hinayana, des »kleinen Fahrzeugs« und ab dem zweiten Jahrtausend als Mahayana des »grossen Fahrzeugs«. Heute lebt er in Tibet, Sikkim und Ladakh fort, in Buthan ist er Saatsreligion.
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Bön - ReligionDie Bön-Religion

   

In der Regel wird Tibet mit der buddhistischen Religion in Verbindung gebracht, aber schon vor und neben dem Buddhismus gab es eine Religion, die Bön (Boen) oder Bon genannt wurde, deren Wurzeln bis in die Frühzeit der Menschenheit zurückreichen. Eng verflochten ist die Bön-Relgion mit dem geheimnisvollen Königreich Zhang Zhung im westtibetischen Hochland, in dem der eigentliche Relgionsgründer Tönpa Shenrab Miwoche aus dem Paradies auf die Erde stieg.
Einführung
Tönpa Shenrab Miwoche, Olmo-Lungring & Zhang Zhung

     
 

Hinduismus Hinduismus

   

Hinduismus ist ein Sammelname für eine Vielzahl indischer Religionsformen. Vor mehr als 3000 Jahren entwickelte er sich in Indien durch die Vermischung religiöser Ideen der Ureinwohner mit eindringenden Ariern.
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Islam Islam

   

"Islam" ist der Name der von Mohamed gegründeten Religion, sowie des gesammten damit verbundenen politischen Systems. Islam bedeutet in den ältesten Stücken des Koran die bedingungslose "Ergebung" in Gottes Willen, entwickelte sich dann aber zur im Koran verkündeten Lehre.
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