
Der
Geist des Ortes
|
|
|

OBEN |
|
 |
"SCHNEEWOHNSTÄTTE" - so laut die Übersetzung des
Wortes Himalaya aus dem indischen Sanskrit, das sich aus den Worten
Hima und Alaya zusammensetzt. . Nach dem Glauben der
Buddhisten und Hindus,
sind in diesem ungewöhnlichen Naturraum nicht nur die hohen,
eisgepanzerten
|
|
Gipfel die Wohnstätten der Götter, auch Seen
und Flüsse sind Orte der Verehrung und Wallfahrt. . Der Überlieferung
nach, siedelten die Götter vor dem ersten Auftreten des Menschen
auf den Gipfeln .
|
|
Mit seinen rund drei Millionen Quadratkilometern umfaßt
dieser Landschaftsraum eine Landmasse fast subkontinentalen
Ausmaßes. Zu ihm gehören nicht nur die hohen Gebirgsmassive
im Zentral-Himalaya, sondern auch Tibet mit seinen zahllosen
Gipfeln über 6000 Meter.
Der Himalaya hat eine Ost-West-Ausdehnung von rund 3000 Kilometern
und eine Nord-Süd-Erstreckung (ohne Tibet) bis zu 400
Kilometern. Er umfaßt die Staaten Indien, Nepal, Buthan,
Pakistan sowie China (Tibet). Räumlich eng Nebeneinander
liegen vergletscherte Hochgebirgsregionen, trockene Hochtäler
und subtropischer Urwald.
|
| |
| |
|
Der Himalaya spannt einen Bogen vom 7755 Meter hohen Namcha
Barwa im Osten über den 8125 Meter hohen Nanga Parbat,
bis zu den Flüssen Gilgit und Ishkumman im Westen.
|
|
Im westlichen Himalaya befinden sich die restlichen zehn
Berge über 8000 Meter, wobei der Mount Everest oder Chomolangma,
mit 8850 Meter der höchste Berg der Welt ist. Ebeso wie
im Karakorum, liegen auch hier auf engem Raum sehr hohe Gebirgsketten.
Hier gibt es auch die tiefsten Täler. Ein Beispiel dafür
ist das Talbecken von von Pokhara, 900 Meter hoch gelegen
mit dem jäh auf 8091 Meter aufsteigenden Ananapurnamassiv.
|
|
|
| |
Schöpfungsmythen
|
| |
Unzählige grösstenteils authochtone Mythen
beschreiben den Himalaya als Sitz der Geister und Ahnen und Meditationsort
zahlreicher Heiligen und Yogis. Ebenso stellt sich die Entstehung
eines solchen Gebirges als nicht profan naturwissenschaftlich dar
obwohl der mythologische Ansatz wissenschaftlich ist, berichten
doch die Schöpfungsmythen der Tibeter, dass ihr "Schneeland" einst
aus dem Wasser aufstieg.
[...mehr]
|
| |
|
| |
Entstehung
|
| |
|
Es begann alles vor ca. zwei Milliarden
Jahren: Der Urkontinent »Pangäa« zerbarst in zwei
Teile, den Urkontinenten »Gondwana«, zu dem der indische
Subkontinent gehörte und »Laurasien« mit dem zugehörigen
Eurasien, dazwischen lag ein riesiges Meer, das »Tethysmeer«.
[...mehr]
|
| |
|
 |
| |
Geographie
|
| |
|
Der Himalaya spannt einen Bogen vom 7755
Meter hohen Namcha Barwa im Osten über den 8125 Meter hohen
Nanga Parbat, bis zu den Flüssen Gilgit und Ishkumman im Westen.
[... mehr]
|
| |
|
 |
| |
Bergsteigen
|
| |
|
Der Himalaya weist die höchsten Berge
auf unserem Planeten auf. Alle vierzehn 8000 finden wir hier, desweiteren
eine grosse Anzahl von Bergen über 7000 und 6000 Meter.
[... mehr]
|
| |
|
|
| |
Buddhismus
|
| |
|
Der Buddhismus verbreitete sich im Himalaya
in Form des Hinayana, des »kleinen Fahrzeugs« und ab
dem zweiten Jahrtausend als Mahayana des »grossen Fahrzeugs«.
Heute lebt er in Tibet, Sikkim und Ladakh fort, in Buthan ist er
Saatsreligion.
[... mehr]
|
| |
|
|
| |
Die
Bön-Religion
|
| |
|
In der Regel wird Tibet mit der buddhistischen
Religion in Verbindung gebracht, aber schon vor und neben dem Buddhismus
gab es eine Religion, die Bön (Boen) oder Bon genannt wurde, deren
Wurzeln bis in die Frühzeit der Menschenheit zurückreichen. Eng
verflochten ist die Bön-Relgion mit dem geheimnisvollen Königreich
Zhang Zhung im westtibetischen Hochland, in dem der eigentliche
Relgionsgründer Tönpa Shenrab Miwoche aus dem Paradies auf die Erde
stieg.
Einführung
Tönpa Shenrab Miwoche, Olmo-Lungring &
Zhang Zhung
|
| |
|
|
| |
Hinduismus
|
| |
|
Hinduismus ist ein Sammelname für
eine Vielzahl indischer Religionsformen. Vor mehr als 3000 Jahren
entwickelte er sich in Indien durch die Vermischung religiöser
Ideen der Ureinwohner mit eindringenden Ariern.
[... mehr]
|
| |
|
|
| |
Islam
|
| |
|
"Islam" ist der Name der von Mohamed gegründeten
Religion, sowie des gesammten damit verbundenen politischen Systems.
Islam bedeutet in den ältesten Stücken des Koran die bedingungslose
"Ergebung" in Gottes Willen, entwickelte sich dann aber zur im Koran
verkündeten Lehre.
[... mehr]
|
| |
|
|
© emmet 2008
Counter
by WebHits
|