Genius Loci
Der Geist des Ortes
 
 

OBEN
Gebirge
Buddhismus

So sollt ihr diese flücht`ge Welt beschau`n:
Wie einer Sommerwolke Wetterleuchten,
Wie einem Stern im ersten Morgengrau`n,
Wie einer Flamme unbeständ`gen Schein,
Wie einer Welle schnellverwehten Schaum,
Wie ein Phantom. ein Trugbild ohne Sein,
Wie eines schlafverfall`nen Geistes Traum.
Buddha

Varja

er Stifter der buddhistischen Religion war der indische Königssohn Siddhârtha Gautama. Im Alter von 29 Jahren verliess er seine Familie begann nach Erlösung zu suchen, die er durch Meditation auch erlangte. Seither trägt er den Titel »Buddha«, der Erwachte. Danach zog der Budd-

ha 40 Jahre predigend durch Nordindien.

Der Buddhismus verbreitete sich im Himalaya in Form des Hinayana, des »kleinen Fahrzeugs« und ab dem zweiten Jahrtausend als Mahayana des »grossen Fahrzeugs«. Heute lebt er in Tibet, Sikkim und Ladakh fort, in Buthan ist er Saatsreligion. Tibet ist heute trotz langjähriger chinesischer Besatzung nachwievor das Zentrum des buddhistischen Glaubens im Himalaya-Raum. Das Oberhaupt, der Dalai Lama, gilt als Inkarnation des Bodhisatvas. Der derzeitige 14. Dalai Lama lebt heute nach seiner Flucht aus Tibet, im indischen Exil.


Lehre/Philosophie:

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama
Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama

Die Verkündung der vier Wahrheiten ist das älteste Lehrschema innerhalb der buddhis-tischen Religion.

1. Alle Formen des Daseins sind, genau betrachtet, leidvoll.
2. Das Leiden entsteht aus der Gier, die zur Wiedergeburt führt.
3. Durch die Aufhebung der Gier wird das Leiden aufgehoben.
4. Der achtgliedrige Pfad (rechte Ansicht, rechtes Denken, rechtes Reden, rechtes

Handeln, rechtes Leben, rechtes Streben, rechte Wachsamkeit u. rechte Sammlung) führt zur Aufhebung des Leidens.

Das Leiden ist an dieser Stelle nicht nur eine Bezeichnung für leidvolle Empfindungen, sondern steht auch für das aus der Vergänglichkeit alles Materiellen folgende Unheil, das für alle Wesen die Ursache der Erlösungsbedürftigkeit darstellt.

Alles ist leidvoll, vergänglich und damit »nicht das Selbst«. Die Gewissheit das ein Selbst nicht existiert, gewinnt man aus der Analyse der Persöhnlichkeit, die aus »fünf Gruppen« besteht.

Sie erfolgt nach dem moralischen Weltgesetz des Karma. Man erlangt eine gute Wiedergeburt durch gute Taten, schlechte durch schlechte Taten. Diesem Gesetz sind nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Geister und selbst Götter unterworfen. Der Buddha hat einen Weg gezeigt,diesem Daseinskreislauf zu entrinnen, nämlich den »mittleren Weg« des achtgliedrigen Pfades: Die »rechte Ansicht«, das erste Glied im Pfad, besteht aus der Erkenntnis der vier heiligen Wahrheiten. Darauf folgen die übrigen Glieder des Pfades, die sich auf das richtige Verhalten des Suchenden und auf die richtige Methode der Meditation und Konzentration beziehen. Mit ihrer Hilfe wird das »Selbst« aufgehoben und die Erlösung erreicht.

Die entgültige Erlösung wird als Nirvana bezeichnet. Wichtig sind die Formenn der Meditation und Konzentration, ohne die eine Erleuchtung nicht möglich wäre. Das theoretische Wissen erlöst nicht, sondern nur die völlige Umgestaltung der Person. Dabei hat man die »analytische Meditation« und die vier Versenkungsstufen zu unterscheiden. Die Vergegenwärtigung der Achtsamkeit, die zur Erkenntnis der Unbeständigung des Selbst führt, ist die für den Buddhismus charakterische Meditationsform.

Tibetischer Buddhismus



Quelle: Internet





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OM MANI PADME HUM
OM! Juwel im Herzen des Lotus!HUM!

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