Genius Loci
Der Geist des Ortes
 
 

OBEN

s begann alles vor ca. zwei Milliarden Jahren: Der Urkontinent »Pangäa« zerbarst in zwei Teile, den Urkontinenten »Gondwana«, zu dem der indische Subkontinent gehörte und »Laurasien« mit dem zugehörigen Eurasien, dazwischen lag ein riesiges Meer, das »Tethysmeer«.

Aus diesen Urkontinenten wiederum, entsanden kleinere Schollen, die auseinanderdrifteten. Eine von ihnen war der indische Subkontinent, die sich nach Norden, in Richtung Tibet, bewegte. Nach Millionen von Jahren schob sich dann die Kruste des Tethysmeeres teilweise über und unter das tibetische Festland.


Schema der Kontinentaldrift im Himalaya

Die im Erdmantel abtauchenden Gesteinsmassen wurden aufgeschmolzen und nach oben gepresst und Vulkane entstanden. In dieser Phase entstand der Transhimalaya. Nachdem das Tethysmeer verschwunden war, folgte eine weitere Phase der Gebirgsbildung. Vor 50 bis 60 Millionen Jahren begann der indische Subkontinent, sich gegen, über und unter die tibetische Landmasse zu drücken, was sie im übrigen heute immer noch tut.

Die Gesteinsmassen wurden bei diesen gewaltigen Veränderugen gedrückt, geknauscht, gegeneinander- und übereinandergeschoben; der Himalaya begann zu wachsen.

Zeichen geologischer Unruhe sind häufige Erdbeben. 1934 verwüstete wohl eines der schwersten im Himalayaraum registrierten Beben, grosse Teile des Kathmandu-Tales. Zur selben Zeit wurde das erst 1923 gegründete Kloster Tengpoche im Everest-Gebiet zerstört. Es sollen bei diesem Erdbeben ca. 10.000 Meschen ihr Leben verlohren haben.




siehe auch: Schöpfungsmythen aus dem Himalaya



Quelle: Internet



INFO zun Thema:

Der Himalaya wächst jährlich durch die Kontinentalverschiebung um 5 Milimeter, was eine Hebung des Himalayas um 0,0000000005708 Kilometer pro Stunde ausmacht.



OM MANI PADME HUM
OM! Juwel im Herzen des Lotus!HUM!

© emmet 10-2008

 

 

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