 Der Geist des Ortes
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OBEN | |
 | berall auf dem Globus gibt es Berge, die eine besondere Verehrung genießen . Es sind die heiligen Berge, denen der Mensch auch heute noch mit Ehrfurcht gegenübertritt. |
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Gerade Asien, als spirituelles Zentrum dieses Planeten und Gegenpol zum materiellen Westen, ist voller heiliger Orte und Berge, was sicherlich kein Zufall ist. Diese Kraft, die die höhere Natur der Menschen beseelt, ist in Asien im Überfluss vorhanden. |
| | Hier liegt die Wiege der drei grössten Weltreligionen: Islam, Hinduismus und Buddhismus; hier gab es schon Hochkulturen, als Europa noch in Barbarei harrte. In Asien stehen die heiligen Berge "als Symbol für Triumph und menschliche Erneuerung, als Symbol des spirituellen Aufschwungs zu den selbstlosen Höhen des Friedens über die tiefen Täler der Weltlichkeit, wo die Menschen in die Illusionen ihres eigenen Tuns verstrickt leben" (W.Y. Evans-Wentz). | | Schon in den indischen Veden, den frühesten Zeugnissen religiösen Schrifttums, werden die Gottheiten auf den Bergen beschrieben, uralte buddhistische Texte berichten in Mythen und Legenden von den Göttern, die ihren Wohnsitz auf Bergen haben. Insbesonere der Himalaya zeugt von der Kraft der Berge als heilige Orte. Auch in Indien, China, Japan und im Iran finden wir unzählige Gipfel, die seit prähistorischen Zeiten geheiligt sind. Auf den Gipfeln des Vulture-Gebirges in Zentralindien erklärte Buddha seinen Jüngern das Dharma, auf dem Berg Hera in Arabien übermittelte der Engel Gabriel Mohamed die Suren des Korans und für die Japaner sind neben dem Fuji und Miwa alle Berge heilig. Der Adam´s Peak im Süden Ceylons ist der einzige Berg, der von Menschen aller vier grossen Religionen verehrt wird. |  | | Der Himalaya - Das heilige Gebirge | | In Asien ist insbesondere der Himalaya (mitTibet) jener Ort, der am meisten von der Spiritualität und Religiösität seiner Bewohner durchdrungen ist. Gerade hier wird man, wie sonst wohl nirgendwo, besonders vom "genius loci" erfasst. Der aus dem Sanskrit stammende Name "Himalaya" bedeutet "Schneewohnstätte". Dieses Gebirge mit seinen eis- und schneebedeckten Gipfeln ist in jeder Beziehung aussergewöhnlich - hier gibt es nicht nur die höchsten Berge unseres Planeten, sondern auch die heiligsten. | | Aber nicht nur Berge erfahren Respekt und Achtung, auch Flüsse und Gebirgsseen sind Stätten der Verehrung und Andacht. In keinem anderen Gebirge begegnet der Besucher so häufig den Zeichen der tiefen Religiösität seiner Bewohner. Diese Beziehung drückt sich in der einfachen Zeichnung eines Buddha bis hin zum monumentalen Sakralbau aus. Neben der Betrachtung der Berge als Göttersitze, verehrte man sie auch als Aufenthaltsorte der Seelen der Ahnen oder wurden, vor allem in vorbuddhistischer Zeit, selbst als Ahnen angesehen. | | So spürten die Bewohner Tibets in der Landschaft schon immer die Gegenwart höherer, mächtiger Kräfte. Sie wussten, dass ihr Land von unsichtbaren Göttern, Lokalgottheiten, Geistern und Dämonen bewohnt war, die Berge, Pässe und Seen bewachten und sogar in ihren Häusern wohnten. Jede Region hatte einen Hauptgott oder Bergahnen, der sich auf einem bestimmten Berg niederliess und ihm dadurch besondere Sakraliät verlieh , sie waren die "Seele" des Landes, sorgten für das Wohl der Menschen. |  |
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Tibetische
Berggötter |
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Die Menschen Tibets spürten in der Landschaft schon immer die
Gegenwart höherer, mächtiger Kräfte. Sie wussten, dass ihr Land
von unsichtbaren Göttern, Lokalgottheiten, Geistern und Dämonen
bewohnt war, die Berge, Pässe und Seen bewachten und sogar in ihren
Häusern wohnten.
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"Fünf Schwestern des langen Lebens" |
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Miyo Langsangma und ihre Schwester Tashi Tseringma sind die bekanntesten
der "fünf Schwestern des Langen Lebens", die auch "Feengöttinnen
des Langen Lebens" genannt werden. Neben ihren beiden Schwestern,
residieren Thinggi Shelsangma, Chöpen Drinsangma, Tekar Drosangma
ebenfalls auf bedeutenden Riesen des tibetisch-nepalesischen Himalaya
und repräsentieren so die furchterregende spirituelle Kraft der
hohen Gipfel.
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Amnye
Machen |
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Im weitgehend unbekannten Nordosten Tibets, erhebt sich in der
Provinz Amdo das gewaltige Massiv des 6282 Meter hohen Amnye Machen.
Was für den Westen Tibets der Kailash ist, ist für den
Osten Tibets dieser Heilige Berg.
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Annapurna |
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Die 8091 Meter hohe Annapurna, »Göttin der Fülle«
oder auch die »Nahrung spendende Göttin«, zeigt
sich schon aus der Ebene von Pokhara mit der Südwand, falankiert
vom Machapuchare, in ihrer imposanten Eleganz.
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Arunachala |
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Der Arunachala ist mit einer Höhe von ca. 980 m einer der
heiligsten Berge des hinduistischen Indiens und erhebt sich über
der südindischen Stadt Tiruvannamalai, ca. 150 km entfernt
von Madaras. Sein kahler Kegel aus rötlichem Vulkangestein
gehört zu den ältesten irdischen Gesteinsformationen und
war Aufenthaltsort von Sri Ramana Maharshi, "einem der größten
indischen Meister", und ist noch heute Kultstätte der jährlichen
Licht- Manifestation Shivas.
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Bönri
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Der 4685 m hohe Bönri oder Kongpo Ri, " Der Berg des Bön",
erhebt sich in der tibetischen Kongpo-Region nahe der Stadt Ningchi
(Nyingtri), südöstlich von Lhasa. Der Bönri als heiligster
Berg und wichtigster Kraftplatz der Bön-Religion, steht ganz
im Zeichen ihres Gründers Tönpa Shenrab Miwoche.
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Chomolangma / Mount Everest |
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Ein alter Mythos berichtet, das die Feengöttinn Miyo Langsangma,
es liebte, auf dem Gipfel eines hohen Berges zu stehen um von dort
das Panorama der Welt zu betrachten. Da die Göttin von allen
Menschen sehr geschätzt wurde, siedelten sie am Fusse des Berges.
Der Berg den die Feengöttin Miyo Langsangma sich ausgesucht
hatte lag im Tibet und war der höchste Berg der Welt, der auch
nach ihr benannt wurde: Chomo Miyo Langsangma oder kurz Chomolangma
oder in der Sprache des 20. Jahrhunderts: Mount Everest.
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Gaurishankar |
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Der sich im tibetisch-nepalesischen Grenzraum befindende 7134
Meter hohe Gaurishankar, ist mit seinem Doppelgipfel der Sitz der
Göttin Tashi Tseringma, die auch auf
dem Chomohari
eine Residenz hat. Die Sherpas im Solo Kumbu , die nur den Südgipfel
sehen, nennen ihn Jomo Tseringma.
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Garhwal-Himal |
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Der Garhwal Himal, das Land Berge, der heiligenSeen und Flüsse,
ist für die Inder der wichtigste Teil des Himalaya. In diesem,
an Nepal grenzenden Teil, entspringen die Quellflüsse des Ganges.
Eingerahmt von Gipfel bis über 7000 Meter, befindet sich hier
die heilige Quelle des Ganges, auch Gaumukh oder "Kuhmaul" genannt,
das Gletschertor des Gangotri-Gletschers.
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Girnar |
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Der westlichste indische Bundesstaat, Gujarat, hat für die Jaina,
die Anhänger der friedliebenden Jain-Religion, eine besondere Bedeutung.
Hier leben nicht nur mehr Jaina als in anderen Bundesstaaten, hier
erheben sich auch zwei der fünf wichtigsten heiligen Berge mit ihren
berühmten Tempeln: die heiligen Berge Ginar und Shatrunjaya.
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Chomolhari |
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Der Chomolhari ist der heilgste Berg des kleinen Himalaya-Saates
Bhutan. Berggottheiten, Yül-lha, spielen im Leben der Einwohner
eine grosse Rolle. Sie sind den Menschen viel näher als die
Gottheiten im Himmel und beschäftigen sich mit menschlichen
Angelegenheiten. Die Berge gelten weiterhin als Aufenthaltsorte
der Seelen der Ahnen oder werden auch selbst als Vorfahren der eigenen
sozialen Gruppe gesehen.
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Gurla
Mandhata |
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Südlich der heiligen Kailash-Manasarowar-Region erheben sich
aus der tibetischen Hochfläche die fünf Gipfel der Gurla
Mandhata. Dieses gewaltige Gebirgsmassiv mit seinem langgezogenen
Gipfelkamm, ist mit einer Höhe von 7730 m der dritthöchste
Berg Tibets.
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Kailash |
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In alten buddhistischen Schriften und Sanskrit-Texten wird der
Berg Kailash als Meru, "Nabel der Welt" bezeichnet. Über Jahrtausende
inspirierte er die Menschen und ist für Millionen von Hindus,
Buddhisten, Jains und Anhänger der Bön-Religion der Mittelpunkt
des Universums.
-Einführung
-Der Kailash als Zentrum eines "natürlichen"
Mandalas
-Der Kailash als Weltenberg Meru
"Der kostbare See"-Der Manasarowar-See
-Der "hinduistische" Kailash
-Der Kailash und die Jain-Religion
-Der Kailash und der tibetische Buddhismus
-Tise - der heilige Berg des Bön
-Die Kora
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Kula Kangri |
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Im Süden, direkt an der Grenze zwischen Bhutan und der südtibetischen
Landschaft Lhoka erhebt sich der zu den klassischen "vier heiligen
Berge Tibets" gehörende 7538 Meter hohe Kula Kangri, auf dem
eine Berggottheit gleichen Namens ihre Residenz hat.
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Kangchendzönga |
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Der im Grenzgebiet von Sikkim, Nepal und Tibet liegenden Berg Kangchendzönga
(Kangchenjönga) ist mit 8598 Metern der heiligste unter den
Achttausendern und ist Sitz der gleichnamigen Bergottheit Kangchendzönga,
die als Erscheinungsform Vaisravana gilt.
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Lapchi
Kang |
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Zwischen den Achttausendern Cho Oyu und Shisha Pangma befindet
sich die über 7000 m hoch aufsteigende Bergkette des Lapchi
Kang, mit dem Gleichnamigen Hauptgipfel von 7367 m. Auf den Gipfeln
thronen die Gottheiten Chana Dorje (Vajrapani), Jampeyang (Manjushri),
Demchok und Chenresi.
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Nyenchen
Thanglha |
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Der ca. hundert Kilometer nordwestlich von Lhasa gelegene Nyenchen
Thanglha hat eine Höhe von 7162 Metern und ist die höchste
Erhebung sowohl in der Nyenchen-Thanglha-Kette, als auch im östlichen
Transhimalaya. Auf dem ihm residiert die namensgleiche und wohl
bedeutendste Gottheit der "vier Heiligen Berge Tibets"
und ist damit ist wichtigste dieser vier klassischen Berggötter
.
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Sanchi |
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Auf dem heiligen Berg Sachi befindet sich der älteste und
besterhaltenste buddhistische Stupa- Komplex Indiens. Erbaut wurden
diesese bedeutenden buddhistischen Bauwerke vom 3. König der
Maurya-Dynastie Kaiser Ashoka. Zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr.
war Sanchi eines der Hauptzentren der buddhistischen Kultur und
des Klosterwesens in Indien.
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Shatrunjaya |
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Indiens westlichster Bundesstaat, die Halbinsel Gujarat, ist berühmt
als der Geburtsort Mahatma Gandhis und als der letzte Zufluchtsort
der asiatischen Löwen. Mit dem ca. 700 m hohen Shatrunjaya bei Palitana,
ist hier auch der be- deutendste der fünf heiligen Berge der Jaina
zu finden. Sein Gipfelbereich ist mit einer Vielzahl von bedeutenden
Tempel überzogen.
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Takpa
Shelri |
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An der Grenze zum indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh, erheben
sich über dem südtibetischen Tsari-Tal, die schneebedeckten
Gipfel der bis zu 5735 n hohen sakralen Takpa-Shelri-Kette. Es ist
ein Ort von ungewöhnlicher Schönheit, ragen doch die Schneeberge
jäh aus dem üppigen Grün des Dschungels. Als heiliger
Berg ist er für viele Tibeter eines der wichtigsten Pilgerziele
und von grosser Bedeutung.
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Yarlha Shampo |
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Auf der rechten Seite des Yarlung-Oberlaufs, ca. 90 km südöstlich
von Lhasa, erhebt sich der 6632 m hohe Yarlha Shampo. Er ist der
östlichste der klassischen "vier heiligen Berge Tibets" die
in den alten Mythen aus der Zeit der Bön-Könige Tibets
eine Rolle spielten.
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Adam´s
Peak |
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Der Adams Peak hat eine ausserordentliche überregionale Bedeutung.
Die einem Fuss ähnliche Vertiefung auf dem felsigen Gipfel
ist vier Religionen heilig: Buddhisten, Hindus, Muslimen und Christen.
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Wutai
Shan |
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"Goldener Wutai, Silberner Putuo, kupferner Emei und eiserner Jihua"
Chinesisch buddhistischer Spruch
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Fuji |
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Mit einer Höhe von 3776 Metern ist der Vulkan Fuji der höchste
Berg Japans. Einer alten Erzählung nach, soll der Berg in einer
Nacht während eines Erdbebens zu seiner derzeitigen Höhe
emporgestiegen sein. Die Verehrung des Fuji hängt mit seinem
vulkanischen Charakter zusammen. Als ungebärdiger und den Hochmut
strafender Berg ist er in der ältesten Literatur Japans eingegangen.
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Miwa |
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Der Miwa oder Miwa-no-yama erhebt sich dichtbewaldet am südöstlichen
Rand der Nara-Ebene. Trotz seiner geringen Höhe von nur 467
Metern ist er für die Japaner ein besonderer Berg: er gilt
als der schönste und heiligste Berg des Landes; noch nie soll
ein Mensch ihn betreten haben.
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Ararat |
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Schon von weitem mit seinen ausgedehnten Schneefeldern sichtbar,
erhebt sich aus der weiten Talebene des Araxes in Anatolien, dem
Zentrum des armenischen Hochlandes, jener Berg, auf dem nach der
biblischen Sintflut die Arche Noahs gestrandet sein soll und den
die Türken Agri dagi (Schmerzensberg), die Armenier Masis,
die Perser Kûh-i Nuh und die Europäer Ararat nennen.
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Uluru/Ayers Rock |
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Der Uluru oder Ayers Rock markiert mit seinen 348 Metern Höhe
und 9 Kilometer Umfang fast die Mitte Australiens. Es scheint, als
hätte der Erschaffer der Traumzeit in der Mythologie der australischen
Ureinwohnern, den Platz mit bedacht ausgewählt. Der größte
Monolith der Welt ist schon von weitem sichtbar, und den Aborigines,
den australischen Ureinwohnern, seit Menschengedenken heilig.
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