Genius Loci
Der Geist des Ortes

 
 

OBEN
Heilige Berge
Meru

"In deinem Körper ist der Berg Meru, umgeben von sieben Erdteilen... Den allein, der dies weiss, hält man für einen wahren Yogi."
Shiva Samhita

a

m Zusammenhang mit der Idee eines Zentrums der Welt in den Überlieferungen der Menschheit, finden wir häufig das Symbol des Berges. Die Vorstellung eines Weltenberges, der alle Seinsbereiche von der Hölle bis zu den Thronen der Götter, in Form einer Weltenachse

durchzieht, findet sich als Archetypus in der Mythologie vieler Kulturen unseres Erdballs. Insbesondere in Asien ist das Prinzip des geozentrischen Weltenberges , in Form des Meru oder Mahameru, wie ihn die Hindus nennen, Gegenstand der religiösen Kosmologie.

Das Weltenberg-Prinzip

Erstmals begegnet uns der Weltenberg in der sumerischen Hochkultur, die zwischen 3500 und 2000 v. Chr. in Mesopotamien blühte. Verkörpert wurde das Prinzip durch die Stufenpyramide Zikkurat, ein von Menschen erschaffener künstlicher Berg, der die Menschen mit dem Himmel verbinden sollte und dessen sieben Stufen für sieben Himmel, sieben Seinsebenen und sieben Planeten standen.

Von hier aus breitete sich das Prinzip des Weltenberges nach Osten und Westen aus. Auch Mohammed sprach von sieben Himmeln, und im Paradiesgarten der 47. Sure des Koran empfangen die für "Allahs Religion kämpfen" nicht nur Paradiesjungfrauen, sondern auch vier Bäche aus Milch , Wasser, Wein und Honig. Auf der Spitze des Berges Gottes, dem Paradiesberg von Juden und Christen, entspringen die vier Flüsse Euphrat, Tigris, Pison und Gihon.

Zikkurat
Sumerische Zikkurat

Im Alter von 30 Jahren offenbarten die "unsterblichen Heiligen" Amesha Spentas bzw. Ahura-Mazda dem persischen Religionsstifter Zororaster auf der Spitze des heiligen Berges Hara-Berezaiti, höhere Einsichten von Gut und Böse. Der

Hara-Berezaiti stand als "erster" Berg im Zentrum einer flachen Erdscheibe, um ihn gruppierten sich die sieben Regionen der Erde, umgeben von einem Ring aus Bergen. Das antike Griechenland kannte den "Nabel der Welt", das Weltzentrum, den Omphalos. Als Schnittpunkt aller Seinsbereiche (Himmel, Erde, Unterwelt) verbindet er Götter und Menschen. Auch in den Schöpfungsmythen der nordamerikanischen Indianer, insbesondere bei den Navajos, spielt ein Berg (Neuvatikao, bzw. San Francisco Peaks), eingekeist von vier anderen, eine grosse Rolle.

Der Weltenberg Meru

Zahlreiche Parallelen, wie die Dreiteilung des Kosmos, das Hervortreten von vier Flüssen oder der Berg als Zentrum, durchziehen die Mythologien vieler alter Kulturen wie ein roter Faden - dieses archetypische "Weltenbergs-Prinzip" findet sich, mehr oder weniger abgewandelt, selbst in der Mythologie afrikanischer und amerikanischer Stämme und Völker. Die Vorstellung eines Weltenberges als Zentrum des Universums ist aber nie so detailliert ausgeformt, so üppig beschrieben worden, wie in der Kosmographie der Hindus, Jainas, Buddhisten und Bön; das Prinzip der Insel- und Ringkontinente mit dem Meru im Zentrum ist aber immer gleich.

Der Mahameru der Hindus

Erstmals wird in der hinduistischen Erkenntnislehre des Samkhya-Systems die Frage nach Weltgeschehen und Materie ausführlich behandelt. Demnach verläuft das Weltgeschehen in unglaublich grossen, periodischen Zeiträumen, in denen sich Entstehung und Werden, Tag und Nacht, abwechseln. Der Gegensatz Geist/Bewusstsein und Materie sind die Grundlage dieses Systems. Bei Anbruch eines neuen Weltentages entstehen aus der Materie Erkennen, Ich-Bewusstsein, Denken, die zehn Sinnesorgane, die fünf Reinstoffe und die fünf grossen Elemente. Aus diesem Konglomerat, dem Welten-Ei, das alles unfasst, bildet sich der Schöpfergott Brahma, der die Wesen und Welten schafft.


Der Schöpfergott Brahma

"Das ganze Welten-Ei ist erfüllt von sieben Welten: sieben, stockwerkartig geordnete Höllenwelten (narakah), sieben Unterwelten (patalani), die Erdoberfläche bestehend aus sieben Kontinenten, die von sieben Meeren umspült sind und deshalb " Inseln" (dvipah) heißen. In der Mitte der Erdoberfläche liegt als ungeheure runde Scheibe die "Rosenapfelbaum- Insel" Jambudvipa. Ihn durchziehen von Osten nach Westen gewaltige Gebirgs-ketten und teilen ihn in sieben Zonen (varsah), von dem der südlichste der Bharatavarsa, Indien ist. Im Norden trennt das Gebirge des Himalaya ihn von der vierten Zone, der im Mittelpunkt des Jambudvipa und damit der ganzen Erdoberfläche liegt. Hier erhebt sich der riesen-hafte Götterberg Meru, an dessen Südfuß der Rosenapfelbaum (jambuh) steht, der dem ganzen Kontinent den Namen gibt.

Der Meru selbst besteht nach den vier Weltgegenden hin aus kostbaren Stoffen: im Osten aus Silber, im Süden aus Beryll, im Westen aus Kristall und im Norden aus Gold. Die wunderbare Bläue des Himmels, die wir sehen, ist nur der Abglanz seiner Südseite. Seine Gipfelfläche ist die Vergnügungsstätte der 33 Götter, an deren Spitze Indra steht, und ist von wunderbaren Palästen und Lusthainen bedeckt. Rings um den Jambudvipa fließt ein Salzmeer, danach folgen ringförmig die anderen Kontinente, " so die Tibetologin Andrea Loseris .(1)

Wir Menschen leben auf der Rosenapfelbauminsel Jambudvipa. Der Name lässt sich auf den Jambu-Baum zurückführen, der an der Südseite des Meru wächst.

Auch im Heldenepos Mahabharata und in den Puranas, insbesondere in der Bhagavata-Purana und der Vishnu-Purna, die von einer unendlichen Zahl von Weltsystemen ausgehen, wird der Meru der Hindus und insbesondere der Gipfelbereich näher beschrieben und dieser Kosmos in für Götter, Dämonen usw. geeignete Bereiche aufgeteilt. Demnach gibt es auf dem Gipfel vier Seen, Arunoda, Mahabhadra, Sitoda und Mansa. In dieser Region der niederen Gottheiten residieren neben Indra sieben andere Gottheiten (Lokapalas). In der Hierarchie aufsteigend befindet sich in der Ebene darüber der Aufenthaltsort der Götter eines ganzen Zeitalters, Mahalorka; erst darüber beginnt die Welt der Unsterblichen mit den

Ebenen Tapaloka und Satyaloka. Hier ist die Welt des Brahma, in der Tod unbekannt ist. Umflossen wird diese Welt vom Ganges, von hier fällt er auf den Meru herab und teilt sich in die vier Ströme, die in die vier Himmelsrichtungen fliessen.

Meru - Weltenberg
Schematische Darstellung

Die Vishnu-Purna (200 v. Chr.) und andere alte Schriften beschreiben den Meru und die Ausdehnung der Kontinente, Meere und Gebirge. Dabei verlässt die kosmische Geographie der Hindus die der Menschen und bewegt sich, dem Weltenberg Mahameru angemessen, in die unendliche Ausdehnung der Götter. Als Masseinheit in diesen Dimensionen benutzten die Hindus das Yojana, wobei ein Yojana einer geografischen Meile entspricht (1 geografische Meile, = 1/12 Äquatorgrad, = 7,420 km). Einen Durchmesser von

100.000 Yojanas weist den Schriften nach der Kontinent Jambudvipa auf, also ca. 740.00 Kilometer. Im Zentrum dieses Kontinents erhebt sich genauso spektakulär der ebenfalls 100.000 Yojanas hohe Meru, wobei er mit 84.000 Yojanas über der Erde hinausragt und mit den verbliebenen 16.000 Yojanas in die Tiefen der Erde hinabreicht. Einen Durchmesser von 32.000 Yojanas hat das Gipfelplateau, auf dem sich die schon erwähnten neun Städte, mit der Stadt Brahmas als Mittelpunkt befinden.

Die Kosmologie der Jaina

Da die Kosmologie der Jaina der der Hindus ähnlich ist, entsprechen sich im wesentlichen auch die Angaben zum Meru und weichen eigentlich nur in Einzelheiten voneinander ab. Allerdings haben die Jaina dem Meru als Mittelpunkt viel Platz eingeräumt und ausführlich beschrieben; desweiteren trägt er in der Jain-Tradition mit Mandara einen zweiten Namen, der eigentlich aus einem anderen Zusammenhang her bekannt ist (siehe: Kailash/Jaina). Da für die Jaina nicht Brahma sondern Tirthankaras Erlösung schaffen, befindet sich auf dem Gipfelplateu des Meru ein Tempel der Tirthankaras.

Waren die Dimensionen der Hindus schwindelerregend, sind sie in der Jain-Kosmographie geradezu gigantisch und stellen alles in den Schatten. Dazu bedienen sie sich einer eigenen Masseinheit, dem Rajju. Ein Rajju entspricht der Strecke, die eine Gottheit in sechs Monaten zurücklegt, was wiederum über zwei Millionen Yojanas genügt, wobei ein Yoyona in etwa die Gösse einer geographischen Meile hat, also rund 7,5 Kilometer. In diesem Zusammenhang ist das Universum sieben Rajju breit und bis zu fünf Rajju hoch, mit einer Höhe von bescheidenen einhundert Yoyanas ist der Weltenberg Meru vergleichsweise kleinwüchsig.

Meru und Mandala im Buddhismus

Wie die Jaina lehnen auch die Buddhisten einen Schöpfergott ab und glauben an ein endloses Universum ohne Anfang und Ende mit immer wiederkehrenden Weltenentstehungen und Welteuntergängen. Unterschiede in den Kosmologien der Buddhisten und Hindus liegen darin, dass die ringförmigen Kontinente durch ringförmige Bergketten ersetzt und ausserhalb der Ringzonen liegen.

Jambudvipa
Jambudvipa-Yantra

Jeder dieser vier an den Himmelsrichtungen ausgerichtete Kontinente erhält eine eigene Form mit zwei kleineren aber gleichgeschalteten Trabanten, desweiteren ist ihnen jeweils eines der Elemente mit entsprechender Farbe zugeordnet. Der Kontinent auf dem wir uns befinden, ist der südliche, dreieckige Kontinent Jambudvipa, mit dem Element Wasser und der Farbe Grün. Als riesige, in tiefster Unterwelt wurzelnde und bis in himmlische Höhen aufragende Pyramide stellen die Buddhisten sich den Berg Meru selbst vor. Diese Pyramide ist in verschiedene Zonen aufgebaut. In der Basis wohnt dann auch die unterste Gruppe der Götter des tibetischen Götterpanthenos, sie alle sind sterblich, das heisst sie können der Weltvernichtung an Ende des Zeitalters nicht entrinnen. Insgesamt kennen

die Tibeter, je nach Tradition, neun bis siebzehn derartiger Himmelssphären. Über ihnen beginnt mit vier weiteren Himmeln die Welt der Unsterblichen, wie beispielsweise der Tushita-Himmel. Über allem aber steht die höchste und letzte Ebene, das Nirwana. Hier endet die Wanderung durch die samsarische Welt, und das Ende der Leiden ist erreicht.

In der buddhistisch-tantrischen Tradition wird der Aufbau des Meru in der Meditation des "Höchsten Tantras", Anuttaratantra-Tantra, bis zum Erscheinen der Meditationsgottheit Cakrasamvara (Chakrasamvara) (s. Demchok) auf der Spitze, meditativ nachvollzogen. Dabei gelangt der Meditierende aus dem Zustand der Leere über jeweils ein Wind-, Feuer- und Wasser-Mandala zu einem Erd-Mandala, aus dessen Mitte der Weltenberg Meru ragt. Die Nordseite des Meru besteht aus Lapislazuli, die Ostseite aus Kristall, die Südseite aus Gold und die Westseite aus Rubin. Dem Weltenberg liegen so die Mandala-Qualitäten der Dhyani- Buddhas ("Fünf Tathangatas") zugrunde.
Im oberen Bereich des Meru leben die Wächterkönige der Himmelsrichtungen: Virudhaka [König des Südens], Virupaksha [König des Westens], Vaishravana [König des Nordens] und Dhritarashtra [König des Ostens].

Olmolungring und Bön

Auch der Olmolunring-Mythos der Bön, mit einer ähnlichen Aufteilung und ihrem Weltenberg Yundrung Gutseg (Meru) im Mittelpunkt, hat starke Ähnlichkeit mit den Weltenbergs-Legenden. Mit zweien seiner engsten Schüler, Malo und Yulo, stieg Shenrab Miwoche aus den himmlischen Gefilden auf die Erde herab und manifestierte sich am Berg Yundrung Gutseg. Bildlich dargestellt wir Olmolunring durch verschachtelte Quadrate mit dem Meru als Zentrum.

 
Allegorien

Der steingewordene Meru - Kailash

Hinter der mythischen Gestalt des Meru leuchtet die Gestalt seines physischen Abbildes - des Kailash. Vieles deutet darauf hin, dass der Kailash der steingewordene Weltenberg Meru ist, die Übereinstimmungen sind zu deutlich - der Mythos nimmt Züge der Wirklichkeit an. Wie in der Mythologie entspringen an diesem Berg vier grosse Flüsse, Brahmaputra, Indus, Sutley und Karnali - der Ganges entspringt, wenn auch nicht direkt, so doch in der Nähe des Kailash.

Meru - Weltenberg - Kailash
Kailash- Thangka

Auch die Götter wohnen auf dem Berg. Im Mahabharata, dem grossen indischen Heldenepos, findet sich die erste Verbindung zwischen Kailash und Meru. Hier wird der Kailash südlich des Meru und als Wohnstätte des Gottes Kubera (siehe Vaisravana) beschrieben, nachdem ihm Brahma dort einen Platz zugewiesen hatte. Unzählige Legenden ranken sich um den Hindu-Gott Shiva und den Kailash, hier thront er mit seiner Gemahlin Parvati. Spätestens seit der Identifikation des Kailash mit dem Shivalingam (Phallussymbol), sind Meru und Kailash eins.

Auch im Hinblick auf das buddhistische Tantra-Schrifttum, lassen sich der Weltenberg Meru und der Tise, wie der Kailash in Tibet genannt wird, gleichsetzen. In den frühen Quellen des Schrifttums des Cakrasamvara-Tantra wird der Meru mit dem Tise identifiziert, selbst Buddha beschrieb im Avatamsaka- Sutra den Tise wie den Meru. Auch die Mandala-Eigenschaften des Meru entsprechen in diesem Zusammenhang denen des Tise.

Die Stupa und Borbudur

Einen anderen physischen Ausdruck, gebaut aus Menschenhand, findet der Meru in der Stupa, dem einfachsten buddhistischen Bautyp und Urform des buddhistischen Kultmals, sowie den sich daraus entwickelnden Formen wie dem Chörten (Tibet) oder der Pagode (Thailand). Die Stupa selbst ist das Symbol für den erleuchteten Buddha, als dreidimensionales Mandala ist sie Abbild des Kosmos mit dem Weltenberg Meru.

Die wohl grösste und bekannteste Stupa finden wir in der Tempelanlage des Borobudur auf der indonesischen Insel Java. Geographische Lage und Aufbau des Borobudur verweisen auf Einflüsse der indischen Kultur - das Motiv des indischen Universums, des von Gebirgsketten begrenzten und von Meeren umschlossen Zentrums mit dem Weltenberg Meru - Sitz der Götter und Drehpunkt der Welt, findet

Borobodur
Die Tempelanlage von Borobodur

sich hier in Vollendung nachgebaut. Analog zur Meditationsschule und zum buddhistischen Weltbild sind die Terrassen im Uhrzeigersinn abzuschreiten, wobei die Reliefdarstellungen den Weg in das Nirvana genauestens illustrieren. Auf den unteren Terrassen befinden sich die Sphären menschlicher Existenz mit allen Nöten, Ängsten, Schwächen, auf den oberen die Erleuchtung und am Gipfelpunkt der Eintritt in die ewige Glückseligkeit, hinter der alles Profane zurückbleibt.

Innere Kosmographie

Sein physisches Abbild findet der Meru in Kailash und Stupa, seine psychische Entsprechung findet er in uns selbst, so wie sich das Grosse im Kleinen wiederspiegelt - der Makrokosmos findet sich auch im Mikrokosmos. Unser psycho-physischer Organismus ist demnach ein mikrokosmisches Abbild des Universums. Der Hüftbereich gilt den Hindus als Symbol für die Erdscheibe. Von hier aus steigt, als Axis Mundi, die Wirbelsäule, Meru, mit den feinstofflichen Energiekanälen (Nadis) und Energiezentren (Chakras) in die Höhe. Eingerollt wie eine Schlange, liegt im untersten Chakra, zwischen dem Geschlechtsteil und dem Anus, die Schlangenkraft Kundalini. Erweckt durch yogische Praktiken, steigt sie entlang der Wirbelsäule über alle Chakren durch die Kanäle auf, um sich

Chakren
Die Chakren im
menschlichen Körper

im obersten Chakra mit dem göttlichen Bewusstsein zu vereinigen. Ihre Entsprechung findet die Kundalini in Parvati, die sich im obersten Chakra als Sitz Shivas, mit ihm vereinigt.

Namen:
In der Regel wird er mit Meru oder Sumeru, auch Sumero, Sumer, Sumur bezeichnet, der Namensursprung ist hier noch gut zu erkennen. In der hinduistischen Tradition heisst er auch Mahameru, die Tibeter nennen ihn Rirap (Ri Rab) Lhunpo, die Jaina Mandara.


Siehe auch:
Weltberg - Schöpfungsmythos der Naxi

 

(1) Die heiligsten Berge der Welt, Verlag für Sammler

 
LINK zun Thema

Unitedindia.com
"Mysteries of the Sacred Universe. The Cosmology of the Bhagavata Purana. An Overview" - Richard L. Thompson
Link: Mysteries of the Sacred Universe

Eine Darstellung des Meru auf einem tibetischen Thangka mit den "Vier Weltenhüter",Virudhaka [König des Südens], Virupaksha [König des Westens], Vaishravana [König des Nordens] und Dhritarashtra [König des Ostens].
Link: Dharmapala Thangka Center

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Quelle:Internet; Baumann, B., Kailas, Malik; Lama Anagarika Govinda, Der Weg der weissen Wolken, Knaur; Johnson, R. / Moran, K., Der heilige Berg Kailash, Bruckmann; Die heiligen Berge der Welt, Verlag für Sammler; Gruschke, A., Die heiligen Stätten der Tibeter, Diderichs; Bätz, F., Berg der Götter, Weishaupt; Lexikon des Buddhismus, Herder; Gratzl, K, .Mythos Berg, Hollinek , Binder, F., Kailash, DTV

 
OM MANI PADME HUM
OM! Juwel im Herzen des Lotus!HUM!

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