Shiva und Pravati

Shiva

Shiva

Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Shiva soviel wie "der Gütige", " der Freundliche". Innerhalb der hinduistischen Götter-Trinität ist er, neben Brahma und Vishnu, der Dritte und in seiner Funktion gleichzeitig Zerstörer und Erneuerer.
Seine Gefährtin ist Parvati, die Mutter von Ganesha und Skanda. In Beziehung zu Parvati (seiner dynamischen Kraft) ist er das transzendente Absolute. Shiva wird in der Form des Shivalingams, (Phallussymbol), verehrt. Dieser Shivalingam steht immer in der Yoni ("Schoss, Ursprung, Quelle), dem Symbol des Weiblichen (Parvati), beides zusammen Sinnbild für die Vereinigung, aus der neues Leben entsteht.

Shiva gilt als der Gott des Tanzes, Nataraja ("König des Tanzes"), der die kosmischen Schritte der Schöpfung und Zerstörung tanzend abmisst (Schöpfung, Erhaltung, Vekörperung, Befreiung und Zerstörung). Aber auch als Gott der Meditation und der Keuschheit und somit als Zerstörer aller Weltlichkeit, wird er von Erleuchtungsuchenden verehrt. Viele Saddhus, heilige Männer, sind seine Anhänger und symbolisieren dies meist durch den Shiva-Dreizack und eine zweifellige Trommel.
Er thront insbesondere auf dem Götterberg Kailash, aber auch auf Bergen im Garhwal Himal (Nanda Devi, Shivling) und auf dem Gaurisankar. Sein Reittier ist Nandi, der Stier des Dharma (universelle ethische Ordnung).


Pravati

Parvati

Sie hat genauso wie Shiva den Doppelaspekt von Erhaltung und Zerstörung. Parvati ist das Sinnbild der lebensspendenden, lebenserhaltenden Mutter. Im Shaktismus ist sie die Verkörperung der göttlichen Energie (shakti), ohne die der in sich ruhende Gott Shiva seine Funktion nicht erfüllen könnte.
Verkörpert sie den Aspekt der Zerstörung, wird sie Kali oder Durga genannt. Kali ist schwarz und tanzt mit einer Kette von Menschenschädeln um den Hals. gelacht.


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Hinduismus, Kailash/Hindu, Chomolangma, Garhwal-Himal