| "Es ist viel über den letzten Sinn und die Beweggründe des Bergsteigens geschrieben worden. Ich kann dem nichts Neues hinzufügen; es gibt, so möchte ich glauben, ein paar Dinge auf dieser Welt, die vollkommen und nicht zu überbieten sind, die in Form, Klang oder Geistigkeit etwas Endgültiges darstellen: etwa eine Statue aus dem alten Griechenland, eine Symphonie von Beethoven, ein Satz aus der Bergpredigt. Ebenso vollkommen und endgültig sind manche Berge. Wenn man demütig ist und dieses Einmalige offenen Sinnes auf sich wirken lässt, fühlt man den grossartigen Hauch des Jenseitigen, das dann keine Schrecken und dunkle Geheimnisse mehr birgt, sondern nur ein strahlendes Glück, das wir im weitesten Sinn Gott nennen dürfen. Der Wunsch nach diesem Erlebnis mag manchen unvorsichtigen Schritt, der das Leben gefährdet, verzeihlich machen." |